In einigen Ländern sind auch Augentropfen freigegeben. Azithromycin ist in der Schweiz seit zugelassen. Im Unterschied zu Erythromycin besitzt es einen teiligen anstelle eines teiligen heterozyklischen Rings. Azithromycin liegt als weisses Pulver vor, das in Wasser praktisch unlöslich ist. In Arzneimitteln ist es als Azithromycin-Monohydrat oder Azithromycin-Dihydrat enthalten. Azithromycin ATC J01FA10 hat antibakterielle Eigenschaften. Die Wirkungen beruhen auf der Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese durch Bindung an die 50S-Untereinheit der Ribosomen.
Der Wirkstoff Azithromycin gehört zu den Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide und wird hauptsächlich bei bakteriellen Infektionen der unteren und oberen Atemwege angewendet. Im Unterschied zu anderen Makrolidantibiotika scheint Azithromycin kaum mit CYP zu interagieren. Aufgrund seiner langen Halbwertszeit muss der Wirkstoff in der Regel nur einmal täglich für drei Tage eingenommen werden. Azithromycin wird bei bakteriellen Infektionen der unteren und oberen Atemwege wie Lungenentzündungen, Rachenentzündungen, Bronchitis, Nasennebenhöhlen- und Mandelentzündungen verwendet. Ebenso findet der Wirkstoff Anwendung bei Haut-, Wund- und Chlamydieninfektionen sowie bei der Legionärskrankheit und Mittelohrentzündungen. Azithromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide. Der Wirkstoff greift in die Zellteilungsprozesse der Bakterien ein, indem er an an die 50 S ribosomale Untereinheit bindet, was eine Translokation der Peptidketten verhindert.


