Der Pappeltorso im Ledererpark von Gauting an der Würm hat einen Stützrahmen aus Carbon erhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass der Baum auch in Zukunft weiterhin seinen ökologischen Wert behalten und gleichzeitig die Gemeinde ihre Verkehrssicherungspf licht erfüllen kann. Das Konzept zur Abstützung von Bäumen mit wiederverwerteten Carbonstäben wurde erstmalig im Siebentischwald von Augsburg erprobt. Aus dieser Anfangsidee bildeten die Beteiligten in der Folge gemeinsam mit Robert Dettenrieder von der Stadt Augsburg ein Projektteam, das zunächst im Jahr ein exemplarisches Exoskelett für einen abgestorbenen Buchentorso im Siebentischpark in Augsburg realisierte. Durch diese Bauweise ist das Stützgerüst nach Ende seiner Einsatzzeit wieder vollkommen rückstandslos rückbaubar.
Man zerrt und zieht, zu dritt, zu fünft. Selbst die Kollegen, die sich eine Winsch geleistet haben oder einen Seilzug ihr Eigen nennen, erfreuen sich immer wieder an ihrem Rollensortiment. Aus den Rollen lässt sich mit wenig Aufwand ein Flaschenzug zusammenstellen. Äste werden angehoben, Seile werden auf Vorspannung gebracht und ganze Bäume neigen sich mit ihrer Hilfe zu Boden. Die aufzuwendende Kraft lässt sich über Anzahl und Anordnung der Rollen sehr gut steuern. Flaschenzüge können schon mit wenig Materialaufwand aufgebaut werden.


