Fünf Milligramm Ramipril, 10 Milligramm Carmen, 20 Milligramm Torasemid, dann ASS und Antistax für die Venen. Der Jährige überlegt einen Moment: Vitamin E schluckt er morgens auch noch. Dann sind da noch drei mal täglich die Carbamazepin-Tabletten für seine Trigeminusnerv-Entzündung. Fünf mal am Tag, zwei verschiedene Sorten. Selbst nachts um vier Uhr muss er sich spritzen, um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten. Und abends dann Simvahexal als Cholesterinsenker.
GKV-Rezeptblätter aufgetragen. Der reale Kostenaufwand für die GKV und der in der Apotheke effektiv ankommende Nettoumsatz weichen jedoch erheblich von diesen Bruttoumsätzen ab. Segmental aufgegliedert wurden, auf Basis der Bruttowerte, verordnet Abb. Auf Apothekenebene zählen nur die um die entsprechenden Rabatte und die Mehrwertsteuer bereinigten Nettoumsätze. Deren Verrechnung und Zuordnung ist eine Herausforderung, da sie auf unterschiedlichen Ebenen anfallen und in unterschiedlicher Weise in den publizierten Kontenklassen enthalten sind. Rechnet man jedoch die etwa Sterillabor-Apotheken und den Versand heraus, verbleiben für die restlichen Apotheken noch etwa 32,4 Mrd. Fertigarzneimittel machen mit 30,1 Mrd.


