Dies ist ein Beitrag aus unserem Archiv. Die Inhalte sind unter Umständen veraltet. Sie unterscheiden sich von Sildenafil hinsichtlich Pharmakokinetik und Selektivität für die einzelnen Phosphodiesterasen. Unter erektiler Dysfunktion ED versteht man das Unvermögen des Mannes, eine koitusfähige Erektion zu erlangen und aufrecht zu erhalten. Bei der Erektion kommt dem Enzym Phosphodiesterase PDE eine Schlüsselrolle zu. Insgesamt sind derzeit elf Phosphodiesterasen bekannt, die sich hinsichtlich ihrer Substrate und Gewebeverteilung unterscheiden. PDE-6 kommt vorwiegend in der Netzhaut des Auges vor und ist für die Phototransduktion verantwortlich.
Es zeigt in der Anwendung im Allgemeinen eine gute Verträglichkeit. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind Tadalafil gehen mit stärkeren Nebenwirkungen einher. Beispielsweise könnten Kopfschmerzen stärker ausfallen und Muskelschmerzen intensiver spürbar sein. Besondere Wachsamkeit ist hinsichtlich der seltenen, doch schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Priapismus eine Erektion, die länger als vier Stunden anhält und plötzlichem Sehverlust angebracht. Zwar besteht das Risiko für diese Nebenwirkungen bei allen Dosierungen, jedoch kann es bei höheren Dosierungen wie 10 mg oder 20 mg vermehrt auftreten.
