Auch bei gynäkologischen Infektionen kann das Antibiotikum, das als Betalaktam-Antibiotikum zu den Aminopenicillinen zählt, helfen. Um die Entwicklung von Resistenzen der Keime zu verhindern, wird Amoxicillin oft zusammen mit Clavulansäure verabreicht. Diese hat selbst zwar nur eine schwache antibakterielle Wirkung, schützt aber das Antibiotikum vor Inaktivierung, indem es die Betalaktamasen der Keime hemmt. Amoxicillin wirkt als Breitband-Antibiotikum sowohl gegen grampositive als auch gegen gramnegative Bakterien. Der Wirkstoff hemmt die Zellwandsynthese der Keime, indem er die Transpepdidasen blockiert, welche aus Zucker und Aminosäuren den Baustein Peptdoglykan synthetisieren — der letzte Schritt der Zellwandsynthese.
Hier hilft dann in vielen Fällen nur ein Antibiotikum, beispielsweise Amoxicillin für den Hund. Amoxicillin für Hunde ist ein sogenanntes Breitbandantibiotikum für Hunde und wird bei bakteriellen Infektionen an die Fellnasen verabreicht. Diese Infektionen wiederum können von vielen verschiedenen Bakterien ausgelöst werden und auch unterschiedliche Körperstellen und Organe betreffen. Auch bei einer Leptospirose-Erkrankung, die lebensgefährlich sein kann, kann Amoxicillin an den Hund verabreicht werden. In der Regel enthalten Veterinärarzneimittel mit Amoxicillin einen weiteren Wirkstoff, Clavulansäure. Es gibt Amoxicillin für Hunde aber auch als einzelnes Antibiotikum, also ohne einen weiteren antibiotischen Wirkstoff.


