Datengrundlage ist die Vollerfassung von Millionen Rezepten für die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Arzneimittelausgaben nahmen erstmals seit 12 Jahren um 2,5 Mrd. Wesentliche Elemente der Kostensenkung waren der Ausschluss rezeptfreier Arzneimittel aus der vertragsärztlichen Versorgung, erhöhte Rabatte der Arzneimittelhersteller an die Krankenkassen, erhöhte Patientenzuzahlungen und die Einführung einer Praxisgebühr. Aktuelle Verordnungstrends werden an Arzneimitteln in 46 Indikationsgruppen dargestellt. Besonders eingegangen wird auf: Bewertung von 33 Neueinführungen des Jahres, Einsparerfolge bei Generika und umstrittenen Arzneimitteln, Verordnungsprofil rezeptfreier Arzneimittel. Als Schwerpunkthema werden die Arzneiverordnungen pharmazeutischer Hersteller und ihr Produktsortiment im Kindesalter dargestellt.

Der parenterale Weg umfasst alle anderen Mittel der Arzneimittelverabreichung. Es gibt viele Wege der parenteralen Verabreichung, von denen einige dafür gedacht sind, dass ein Arzneimittel systemische Wirkung und andere für eine lokale Wirkung. Siehe Abbildung (In einigen Definitionen ist parenteral gleichbedeutend mit Injektion (zum Beispiel in der in Arzneimittelgesetz), aber hier werden alle Verabreichungswege verwendet, die nicht enteral.
) Die allermeisten Medikamente werden oral als Pillen, Kapseln, Tabletten oder Flüssigkeiten verabreicht. Nach oraler Verabreichung erfolgt die Aufnahme eines Arzneimittels aus dem Magen oder Darm direkt über das hepatische Pfortadersystem zur Leber, bevor es in den allgemeinen Kreislauf gelangt.